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Das Robert-Koch-Institut (RKI) auf dem Holzweg?

So langsam dämmert es uns: Haben wir uns von den Falschen beraten lassen oder sind wir einfach nur falsch beraten worden? Noch Anfang Februar 2020 erklärte Professor Dr. Lothar H. Wieler, ein Tierarzt und Fachtierarzt für Mikrobiologie, in seiner Eigenschaft als Präsident des RKI, dass vom “Coronavirus” keine große Gefahr für uns ausginge. Vielleicht sollte das schon die erste Beruhigungspille für uns sein, um Zeit zu gewinnen.

Die erste Welle haben wir gut überstanden, insbesondere im Vergleich mit anderen europäischen Staaten, die ein Mehrfaches an “Corona-Toten” beklagen mussten. Wir haben einfach mehr Intensivbetten und Personal dafür einsetzen können. Es blieb aber überall offen, ob die, zumeist älteren Toten, wegen oder mit Corona starben.

Schon zu einem frühen Zeitpunkt forderte Dr. Nicolas Bissantz, der deutsche Business-Intelligence-Unternehmer aus Nürnberg, unter dem Dreiklang “Sehen, verstehen, handeln!”, Tote systematisch (auch anonym) zu obduzieren. Ausserdem sollten Feldtests (Schlechtes Beispiel: Heinsberg-Studie) plausible Rückschlüsse auf Durchdringung und Gefährlichkeit ermöglichen.

Warum wird das erst jetzt diskutiert? Wieler warnt uns vor einer zweiten Welle, der wir ab sofort ausgesetzt sein werden. Der Gipfel des Unsinns wird jetzt aufgezeigt, wenn das Erreichen von Schwellenwerten im Verhältnis Infizierte/Bevölkerungszahl zur “Wiedereinführung” von Ausgangsbeschränkungen führt. Die höhere Zahl an Infizierten resultiert auch aus einer höheren Zahl von Tests, die in den deutschen Landkreisen (und weltweit) mit sehr unterschiedlicher Intensität durchgeführt werden. Im Klartext: Wer mehr Tests macht wird “bestraft”. Ein seltsames Signal wenn man bedenkt, dass gerade einmal ein bis zwei Prozent der Bevölkerung getestet wurden.

Bringt man die Konsequenzen von “Lockdown/Shutdown” in ein Verhältnis zur dilettantischen Vorgehensweise des RKI (und in der Folge der Bundesregierung), muss einem schwindelig werden. Wir müssen die Prioritätenbildung zukünftig anders machen.

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