Year: 2018

“Pferde wechseln” / “Stufen” bei Hermann Hesse

Einiges hat sich schon geändert, z. B. fahre ich mittlerweile McLaren MP 650S GT3. Mit dem BMW Z4 GT3 schien eine Grenze für mich erreicht, bei 7:20 min auf der Nürburgring Nordschleife . Also habe ich die Pferde gewechselt. Mit dem McLaren komme ich jetzt auf 7:05 min, Ziel bis zum Jahresende sind 7:00 min glatt. Mittlerweile sind es ca. 540 Nordschleifen-Runden Erfahrung (durchschnittlich 3 Runden pro Büro-Tag als schnelles Rennen), alle bei Tageslicht und schönem Wetter, mit Assetto Corsa (Das ist kein Renn-Coach oder italienischer Weinessig sondern eine Software zur Race-Simulation für PCs). Meine selbstgewählten “Mitstreiter” sind ein AMG GT3 und eine Corvette ZR 7 GT3. Alle mit ca. 550 Pferdestärken laut GT3-Reglement. So ein schnelles Rennen dauert dann insgesamt ca. 21:30 min – bei voller Konzentration –  und stellt eine ideale Pause / Konzentrationsübung / Ablenkung vom “Büro-Alltag” dar. Und viel gesünder als Zigarettenpausen ist es allemal. Im übertragenen Sinn habe ich noch ein anderes Pferd gewechselt: Mein bester Freund Gerold hatte mir ein youtube-link zu Kinga Glyk geschickt, einer virtuosen polnischen E-Bass-Spielerin. …

Das Beste oder (wieder) nichts, die zweite

Jetzt haben wir es schriftlich: Der Daimler-Geschäftsbericht 2017 weist in seinem Chancen- und Risikobericht ab Seite 155 auf die Zusammenhänge (auch im Vergleich mit anderen Automobilherstellern) zur “Dieselthematik” hin. Eine schöne Umschreibung für einen vorsätzlichen Betrug durch unzulässige Abschaltvorrichtungen für die Abgasreinigung. In Deutschland wird wegen des Verdachts des Betrugs und betrügerischer Werbung von Daimler-Dieseln ermittelt. In den USA kommen Sammelklagen von Kunden für Schadenersatz wegen überhöhter Abgaswerte und geforderte Kompensationen von Aktionären für Kursverluste hinzu. “Soweit solche rechtlichen Verfahren zum Nachteil von Daimler ausgehen, können sich hieraus erhebliche Schaden- sowie Strafschadenersatzzahlungen, Nachbesserungsarbeiten, Rückrufaktionen, Bußgelder oder sonstige kostenintensive Maßnahmen ergeben” (Zitat Daimler Geschäftsbericht 2017). Bei VW ist in diesem Zusammenhang schon die stolze Summe von über 30 Mrd. EURO aufgelaufen und ein Ende noch nicht absehbar. Schon im Dezember 2015 hatte Dieter Zetsche verkündet: “Wir halten uns grundsätzlich an die gesetzlichen Vorgaben und haben keinerlei Manipulationen an unseren Fahrzeugen vorgenommen.” Das war wohl (wieder) nichts. Nichts dran war übrigens am BMW 320d, den die “Deutsche Umwelthilfe” anscheinend so “malträtierte”, bis er überhöhte Abgaswerte ausspuckte. Das …