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	<title>confidence consult GmbH</title>
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	<description>Beratung-Training-Coaching   Unternehmensberatung BDU</description>
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		<title>15 Jahre &#8220;quer&#8221; denken</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 00:57:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Linse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Querdenken]]></category>
		<category><![CDATA[Sinne Herzlichen Dank]]></category>
		<category><![CDATA[Weiter Entwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Fast hätten wir es vergessen: 15 Jahre gibt es confidence consult bereits, als GmbH, als Denkansatz schon etwas länger. &#8220;confidence&#8221; im Sinne von &#8220;Zuversicht&#8221; bzw. &#8220;Selbstvertrauen&#8221;. Aber warum quer? Weil wir immer wieder versuchen, eine andere Perspektive einzunehmen. Nicht wie Til Schweiger, der bei seiner Verleihung des Querdenker-Preises 2011 lallte: &#8220;Glaubt an das, an was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast hätten wir es vergessen: <strong>15 Jahre</strong> gibt es <strong>confidence consult</strong> bereits, als GmbH, als Denkansatz schon etwas länger. &#8220;confidence&#8221; im Sinne von &#8220;Zuversicht&#8221; bzw. &#8220;Selbstvertrauen&#8221;.</p>
<p>Aber<strong> warum quer</strong>? Weil wir immer wieder versuchen, eine andere Perspektive einzunehmen. Nicht wie Til Schweiger, der bei seiner <strong>Verleihung des Querdenker-Preises 2011</strong> lallte: &#8220;Glaubt an das, an was Ihr glaubt&#8221; (Medikamente und Rotwein waren Schuld). Unser Mehr-Wert besteht nicht darin, unsere Auftraggeber darin zu bestärken, etwas zu tun oder umzusetzen, was bereits entschieden ist (&#8220;Wes Brot ich ess`, des Lied ich sing&#8221;) sondern kritisch zu hinterfragen, ob die<strong> wahren Ursachen</strong> für <strong>Probleme</strong> bzw. <strong>Konflikte</strong> erkannt sind, und dadurch die angedachte Lösung auch <strong>nachhaltigen Erfolg</strong> versprechen kann.</p>
<p>Unserem <strong>confidence-Logo</strong> liegt ein <strong>Vier-Felder-Portfolio</strong> zu Grunde, die beiden Achsen beziehen sich auf die Fragen &#8220;Was halte ich für richtig/falsch&#8221; und &#8220;Was nutzt/schadet mir&#8221;. Und immer wieder stellen wir uns die Frage: &#8220;<strong>In welchem Feld stehen wir gerade?</strong>&#8221; Und dann kann es sein, dass wir ein Mandat zurückgeben oder erst gar nicht annehmen, weil wir das Gefühl bekommen, als Deckmantel verwendet zu werden. Das kostet zwar kurzfristig Umsatz, langfristig scheint es aber ein Erfolgsrezept zu sein. Wir sind dadurch glaubwürdiger, manche sagen auch authentisch, andere mögen uns vielleicht für unberechenbar oder undankbar halten.</p>
<p>An dieser Stelle bedanke ich mich vor allem bei meiner Partnerin</p>
<p>Sabine Reuther, <a href="http://www.confidence.de/wp/wp-content/uploads/2011/12/SR13.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-349" title="SR1" src="http://www.confidence.de/wp/wp-content/uploads/2011/12/SR13-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
<p>die mir vom ersten Tag an immer wieder konstruktiv Feedback gibt und mich in unserem Denkansatz bestärkt. Sie hat sich in den letzten 15 Jahren viel schneller und weiter entwickelt, als ich je kommen werde. Aber ich bemühe mich, Schritt zu halten, manchmal auch zu bremsen, durch &#8220;Entschleunigung&#8221; oder sogar Widerstand. Auch bei uns gibt es unterschiedliche Wahrnehmungen und Auffassungen, und es ist immer wieder spannend, scheinbare Widersprüche aufzulösen.</p>
<p>Ich hoffe sehr, dass wir es weitere 15 Jahre schaffen, Beruf und Privatleben so zu verknüpfen, dass wir nachhaltig erfolgreich bleiben. In diesem Sinne <strong>&#8220;Herzlichen Dank&#8221; auch an unsere Kunden</strong>, die uns teilweise schon über 15 Jahre (er-)tragen.</p>
<p><strong>Dank auch an die aktiven Kolleginnen und Kollegen von confidence</strong>, insbesondere an Anja Katharina Gebauer, die uns seit über sechs Jahren die Treue hält. Und, last but not least, auch <strong>Dank an die ehemaligen confidence-Kolleginnen und Kollegen</strong>, die teilweise zu unseren Kunden gewechselt sind. Sie alle haben zu unserer Weiter-Entwicklung beigetragen.</p>
<p>Viele Grüße</p>
<p>Rainer Linse<a href="http://www.confidence.de/wp/wp-content/uploads/2011/12/RL11.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-350" title="RL1" src="http://www.confidence.de/wp/wp-content/uploads/2011/12/RL11-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
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		<title>Warum wir jetzt aus der Kernenergie aussteigen müssen</title>
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		<pubDate>Mon, 02 May 2011 03:54:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Linse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Querdenken]]></category>
		<category><![CDATA[Der Ausstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Euro Subventionen]]></category>
		<category><![CDATA[Ihre Meinung]]></category>
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		<description><![CDATA[An dieser Stelle geht es nicht um technische Risiken, Erdbeben, um die Gefahr von Flugzeugabstürzen oder terroristischer Anschläge. Der Autor ist überzeugt, dass wir in Deutschland mit die sichersten Kernkraftwerke weltweit entwickelt haben und derzeit betreiben. Als Kaufmann sieht man auch die Renditen, die bereits abgeschriebene Anlagen noch für Jahre versprechen. Als Kunde und Staatsbürger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An dieser Stelle geht es nicht um technische Risiken, Erdbeben, um die Gefahr von Flugzeugabstürzen oder terroristischer Anschläge. Der Autor ist überzeugt, dass wir in Deutschland mit die <strong>sichersten Kernkraftwerke weltweit</strong> entwickelt haben und derzeit betreiben. Als Kaufmann sieht man auch die <strong>Renditen</strong>, die bereits <strong>abgeschriebene Anlagen</strong> noch für Jahre versprechen. Als Kunde und Staatsbürger frage ich mich allerdings, warum ein Energieversorgungsunternehmen (EVU) jährlich einen <strong>Milliardengewinn</strong> einfährt. Seit über zehn Jahren haben wir als Eigentümer und Nutzer einer Immobilie jedes Jahr unseren Stromverbrauch reduziert und jedes Folgejahr mussten wir trotzdem mehr bezahlen.</p>
<p>Mag sein, dass die <strong>Finanzierung der erneuerbaren Energien über Umlagen</strong> eine erhebliche Rolle spielen (bei der <strong>Photovoltaik</strong> ist man wohl mit über <strong>7 Mrd. Euro Subventionen 2010</strong> für anscheinend <strong>2% Deckung</strong> des Gesamtstromverbrauchs über das Ziel hinausgeschossen). Entscheidend für mich ist, dass wir vermutlich einem <strong>Oligopol von vier EVUs</strong> ausgesetzt sind (e.on, EnBW, RWE und Vattenfall), die sich in ihrer Region quasi als Monopolisten verhalten (dürften). Es ist sicherlich kein Zufall, dass Bundestagsabgeordnete zusätzliche Arbeits- und Beraterverträge der großen EVUs in der Tasche hatten (Laurenz Mayer lässt grüßen). Auch Landräte, Bürgermeister und sonstige &#8220;Entscheider&#8221; bzw. &#8220;Wächter&#8221; wurden in der Vergangenheit immer wieder durch spezielle Events (z. B. Einladungen zu Fußball-Weltmeisterschaften oder &#8220;Städtereisen&#8221;) betreut bzw. bei Laune gehalten. Aber <strong>was hat das mit dem Ausstieg aus der Kernenergie zu tun?</strong></p>
<p>Der <strong>Ausstieg aus dem Ausstieg</strong> der schwarz-gelben Bundesregierung musste dazu führen, dass jegliche Initiativen zu mehr <strong>Wettbewerb</strong> (technisch bzgl. erneuerbarer Energien, betriebs- und volkswirtschaftlich bzgl. Wettbewerb auf kommunaler und regionaler Ebene) <strong>erschwert</strong> wurden. Wie sollte ein Stadtwerk vernünftig in ein Biomassekraftwerk investieren, wenn &#8220;Atomstrom&#8221; so billig ist? Wie rechnen sich geplante Blockheizkraftwerke, wenn der Gesetzgeber ständig für Veränderung und damit Investitions-Unsicherheit sorgt? Warum wurde die Windenergie in Baden-Württemberg systematisch verhindert?</p>
<p>Der <strong>Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg</strong> bietet jetzt die Chance: Vernünftiger <strong>Wettbewerb</strong> in unserem Wirtschaftssystem <strong>auf lokaler und regionaler Ebene</strong>, meinetwegen auch darüber hinaus. Wenn einer meint, er müsse sein Elektroauto mit französischem Atomstrom laden, dann soll er das tun (dürfen). Das bedeutet aber auch, dass ein EVU wie die EnBW, das stark auf Kernenergie gesetzt hatte, sich in wenigen Jahren wieder zu einem Stadtwerk (zurück) entwickelt. Da helfen auch Offshore-Windparks in Ost- und Nordsee nicht wirklich weiter, denn der Strom müsste erstmal (weitgehend verlustfrei) nach Süddeutschland kommen. Der Börsenwert wird fallen, dem Land Baden-Württemberg hat der ehemalige Ministerpräsident Stefan Mappus durch die (eigenmächtige) Übernahme der Mehrheit einen weiteren Bärendienst erwiesen. Dafür hat er (noch) einen ruhenden Arbeitsvertrag beim Kraftwerksbauer SIEMENS.</p>
<p>Ich wünsche mir <strong>Mut und Ideen für innovative Energieversorgung</strong>, insbesondere bei Stadtwerken, Unternehmen und privaten Initiativen. Eine Konsequenz sähe ich allerdings auch: Die Strom-Netze sollten zurück in staatliche Hand. Diese Form der Infrastruktur muss den Wettbewerb erleichtern und nicht etwa erschweren. Außerdem könnten die Durchleitungsgebühren ähnlich einer intelligenten Sraßen-Maut nach Angebot und Nachfrage (Wochentag bzw. Tageszeit) gebildet werden. Die <strong>Finanzierung neuer Hochleistungsnetze </strong>(die Deutsche Energieagentur spricht von einem Investitionsbedarf von ca. 25 Mrd. Euro) <strong>ist </strong><strong>eine nationale Aufgabe</strong> (des Staates). Leider sieht die EU in ihrer &#8220;Privatisierungswut&#8221; das bisher anders.</p>
<p>Wir bei confidence arbeiten seit vielen Jahren für Stadtwerke und ein großes EVU im europäischen Ausland, das ohne Kernenergie sehr erfolgreich ist. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, quer zu denken. Atomausstieg ja, aber eben anders begründet.</p>
<p><strong>Schreiben Sie uns Ihre Meinung, wir lernen gerne dazu.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>&#8220;Oben bleiben!&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Mar 2011 03:38:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Linse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Querdenken]]></category>
		<category><![CDATA[Aus Sicht]]></category>
		<category><![CDATA[Der Club]]></category>
		<category><![CDATA[Mehr Kosten]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt Stuttgart]]></category>

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		<description><![CDATA[Neulich beim Mittagessen: Der Produktionsleiter eines langjährigen Kunden im Fränkischen fragte mich schmunzelnd in lockerer Runde am Tisch, ob ich wisse, wer in Deutschland das schönste Zweitliga-Stadion baue. Bis dahin hatten mir die Rouladen mit Rotkraut und Kartoffelpüree ganz ordentlich geschmeckt. Wollte er mich provozieren, weil er annahm, dass ich als gebürtiger Stuttgarter automatisch VfB-Fan [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich beim Mittagessen: Der Produktionsleiter eines langjährigen Kunden im Fränkischen fragte mich schmunzelnd in lockerer Runde am Tisch, ob ich wisse, wer in Deutschland das <strong>schönste Zweitliga-Stadion</strong> baue. Bis dahin hatten mir die Rouladen mit Rotkraut und Kartoffelpüree ganz ordentlich geschmeckt. Wollte er mich provozieren, weil er annahm, dass ich als gebürtiger Stuttgarter automatisch VfB-Fan sei? Er konnte nicht wissen, dass ich, sozusagen als &#8220;Spätberufener&#8221; erst seit wenigen Jahren Mitglied des VfB Stuttgart bin. Nicht aus Überzeugung, sondern weil  VfB-Präsident Erwin Staudt so nett Reklame gemacht hatte, bei seinem Vortrag anläßlich der Gründungsveranstaltung des Arbeitskreises Heilbronn-Künzelsau im Internationalen Controllerverein eV (ICV) im Dezember 2005. Titel damals: <strong>&#8220;Balanced Scorecard beim VfB Stuttgart&#8221;</strong>. Mitte der 70-er Jahre war ich tatsächlich regelmäßig im damaligen &#8220;Neckarstadion&#8221;, allerdings als Ordner, um mir ein Paar Mark Spritgeld für meine Maico zu verdienen. Und wenn ich Glück hatte, konnte ich sogar das Spiel oder zumindest die zweite Halbzeit anschauen, wenn ich Pech hatte, musste ich irgendwelche Eingänge sichern ohne Sichtkontakt. Das war dann wie Radio, nur lauter.</p>
<p>Zurück zum Poduktionsleiter: Was wäre so schlimm am Abstieg in die zweite Liga? <strong>Der Club</strong> (der Nürnberger Würstchen) hat es schließlich mehrfach vorgemacht: Die Fan-Gemeinde ist umso treuer, je mehr Emotionen im Spiel sind, egal ob Jubel oder Trauer. Und zur Zeit hat der Club einen Lauf. Das freut mich. Wie sagte schon Heribert Fassbender seinerzeit in der Sportschau: &#8220;<strong>Man muss auch jönne könne!</strong>&#8221;</p>
<p>Und da ich die Frage des Produktionsleiter &#8220;mit dem <strong>Beziehungsohr</strong>&#8221; gehört hatte, war mir sofort klar, dass er mir damit seine <strong>Solidarität und Unterstützung</strong> erklärt hatte. Deshalb machen wir an Samstagen, an denen der Club ein Heimspiel hat, keine Seminare oder Workshops für &#8220;seine&#8221; Firma. Und das gemeinsame Mittagessen schmeckt mir weiterhin.</p>
<p>Sorgen mache ich mir, weil das Motto der Überschrift für etwas ganz anderes steht: Der <strong>Stuttgarter Hauptbahnhof</strong> soll <strong>oben bleiben</strong>. Endlich hatten wir in Stuttgart ein Thema, um täglich im Fernsehen präsent zu sein. Planfeststellungsverfahren hin oder her: Gelebte Demokratie in der Stuttgarter Metropole: Pfefferspray und Parkschützer, Wutbürger und Wasserwerfer, Widerstand und Kunst am Bau(zaun).</p>
<p>Jetzt wurde ich neugierig. Ich informierte mich, teilweise konnte ich die Schlichtungsverhandlungen mit Heiner Geißler im Fernsehen verfolgen.</p>
<p><strong>Was steckt dahinter?</strong></p>
<p>Aus Sicht der <strong>Stadt Stuttgart</strong> handelt es sich bei <strong>Stuttgart 21</strong> um ein <strong>Immobilienprojekt</strong>. Es geht um Flächen, und damit eben auch um viel Geld. Und die Gegend um den Nordbahnhof war schon immer unschön. Aber so viel Geld für Stadtentwicklung? Warum nicht, wir müssen ja nur einen Bruchteil selbst bezahlen.</p>
<p>Aus Sicht des Bundeslandes <strong>Baden-Württemberg</strong> sieht es ähnlich aus: Viel Prestige für (vermeintlich wenig) eigenes Geld.</p>
<p>Aus Sicht des <strong>Bundes</strong>: Egal, die sollen nur machen im Südwesten, dann sind sie beschäftigt und machen weniger Ärger in Berlin.</p>
<p>Aus Sicht der <strong>Bundesbahn</strong>: (Zu) Viel Geld für ein einzelnes Projekt, es gibt schließlich andere Engpässe in Deutschland.</p>
<p><strong>Verkehrspolitisch</strong> soll Stuttgart 21 einen <strong>Engpass beseitigen, den es gar nicht gibt</strong>. Im Gegenteil: <strong>Ohne</strong> (teure) <strong>Nachbesserungen</strong>, die erst in den Schlichtungsverhandlungen publik wurden, <strong>entstünden Engpässe</strong>, die wir heute nicht haben. Woher sollen wir das wissen?</p>
<p><strong>Wir bei confidence</strong> haben gelernt, dass man (Groß-) <strong>Projekte sauber plant, rechnet, strukturiert und in definierten Phasen durchführt</strong>. Wir starten mit der <strong>Analysephase</strong> (Wo sind die wirklichen Engpässe?), machen uns in der <strong>Konzeptionsphase</strong> Gedanken über einen SOLL-Zustand, den wir (eventuell auf unterschiedlichen Wegen) erreichen können. Dann kommt die <strong>Testphase</strong> (im Sinne eines Modells/Simulation/Stresstest), bevor man mit der <strong>Umsetzung</strong> (oder dem Bau) beginnt.</p>
<p>Die Stuttgarter scheinen eine andere Vorgehensweise zu haben: Man plant, man rechnet schön, man strukturiert mit einem verdrehten Phasenmodell. Erst mal Tatsachen schaffen (Abriss Nordflügel, Bäume verpflanzen, Bürger nassspritzen etc.), dann aus der &#8220;Schlichtungsrunde&#8221; notgedrungen einen Stresstest (im stillen Kämmerlein) durchführen lassen und dann mit den nun erkannten Änderungen bzw. Ergänzungen und daraus resultierenden (<strong>Mehr-</strong>) <strong>Kosten</strong> weiterbauen. Man muss nicht studiert haben um zu erkennen, dass die <strong>geplanten Kosten zu niedrig</strong> angesetzt sind. Das hat Methode, denn nur so bekommt man Großprojekte in Deutschland durch. Wenn die Hälfte schon mal abgerissen oder vergraben ist, gibt es kein zurück, egal was es kostet. (Noch &#8220;eleganter&#8221; erleben wir derzeit den Bau der &#8220;Elb-Philharmonie&#8221; in Hamburg)</p>
<p><strong>Wo ist die Alternative</strong>? Respekt, was in den Schlichtungsverhandlungen unter professioneller Moderation Heiner Geißlers innerhalb kurzer Zeit von den <strong>Stuttgart21-Gegnern</strong> entwickelt und plausibel präsentiert wurde. Mittlerweile weitgehend bekannt unter dem Titel <strong>K21</strong>. &#8220;K&#8221; für <strong>Kopf</strong>bahnhof. Leider werden die Ergebnisse dieser Schlichtung kleingeredet, teilweise sogar ignoriert.</p>
<p>Wie sind die<strong> Ausstiegs-Szenarien</strong> bzw. Ausstiegsgründe?</p>
<p>Stadt Stuttgart: Als größter Nutznießer plant man keinen Ausstieg, es sei denn, die (Mehr-) Kosten sind zu hoch und kein anderer bezahlt, dann eventuell K21.</p>
<p>Baden-Württemberg: Die (Mehr-) Kosten sind zu hoch und kein anderer bezahlt.</p>
<p>Bund: Die (Mehr-) Kosten sind zu hoch und kein anderer bezahlt.</p>
<p>Bundesbahn: Die (Mehr-) Kosten sind zu hoch und kein anderer bezahlt.</p>
<p>Woher kommen die Informationen über die erforderlichen (Mehr-) Kosten? <strong>Aus dem Stresstest</strong>.</p>
<p>Wann kommen die Informationen aus dem Stresstest? Voraussichtlich<strong> nach der Landtagswahl</strong>.</p>
<p>Dadurch wird die Landtagswahl auch eine Abstimmung für oder gegen Stuttgart 21. Das hatte man eigentlich vermeiden wollen. Um <strong>oben</strong> zu <strong>bleiben</strong>, in der Parteienlandschaft.</p>
<p>Der Ministerpräsident des Landes spürt, dass er sich möglicherweise &#8220;verzockt&#8221; hat. Er ist dünnhäutig geworden, der Stuttgarter Oberbürgermeister hat das schon zu spüren bekommen. Dabei müssten beide eigentlich (nicht nur wegen des Parteibuchs) gemeinsam in die gleiche Richtung ziehen oder schieben. <strong>Nach oben!</strong></p>
<p><strong>Was braucht Baden-Württemberg?</strong></p>
<p>Wir brauchen weder schwarz-gelb, noch rot(-rot)-grün. Wir brauchen einen neuen <strong>Ministerpräsidenten</strong>, der <strong>schwarz-grün</strong> die Probleme des Landes in vernünftigen Kompromissen löst. Der ehemalige Ministerpräsident Günther Oettinger war nach der letzten Landtagswahl schon einmal kurz davor, dann wurde er &#8220;zurückgepfiffen&#8221;. Vom damaligen CDU-Fraktionsvorsitzenden<strong> Stefan Mappus</strong>. Das hat er jetzt davon. Wer sich <strong>vor</strong> der Wahl systematisch <strong>alle anderen Optionen</strong> &#8220;<strong>verbaut</strong>&#8221; (außer schwarz-gelb), der braucht <strong>nach</strong> der Wahl einen <strong>Rettungsfallschirm</strong>: Mappus hat noch einen Arbeitsvertrag bei Siemens, der derzeit ruht!</p>
<p><strong>Querdenker</strong> behaupten, man könne für eine Legislaturperiode als Landesregierung auch das <strong>Stockacher Narrengericht </strong>einsetzen. Das hat gerade den ehemaligen Außenminister Frank minus Walter Steinmeier verurteilt. Die Wirtschaftskraft des Landes Baden-Württemberg wird jede Landesregierung überleben, warum also nicht experimentieren? Das ist <strong>mein persönliches Ausstiegsszenario</strong>. Ich habe übrigens Briefwahl beantragt, weil ich mich am Wahlsonntag außerhalb meines Wahlkreises aufhalten muss. Bei einer ganztägigen Wahlparty im Badischen. Die hatten schon immer eine <strong>kritische Distanz</strong> zur Landeshauptstadt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Dr. No aus dem Verteidigungsministerium (suspendiert)</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Feb 2011 05:03:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Linse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Querdenken]]></category>
		<category><![CDATA[Die Zusammenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Verteidigungsminister Alles Gute]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Nachricht hat überrascht: KTG lässt seinen Doktortitel ruhen. Geht das überhaupt? Wer so viele Vornamen hat und von Adel ist, der braucht keinen Doktor. Wer Dieter heißt und geschickt abkürzt, der hat einen. Der beliebteste Politiker in Deutschland stellt sich selbst in Frage. Seine (finanzielle) Unabhängigkeit und sein Streben nach Wahrheit und Klarheit, gepaart [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Nachricht hat überrascht: KTG lässt seinen <strong>Doktortitel </strong>ruhen. Geht das überhaupt?</p>
<p>Wer so viele Vornamen hat und von Adel ist, der braucht keinen Doktor. Wer <strong>Dieter</strong> heißt und geschickt abkürzt, der hat einen.</p>
<p>Der <strong>beliebteste Politiker</strong> in Deutschland stellt sich selbst in Frage. Seine (finanzielle) Unabhängigkeit und sein Streben nach <strong>Wahrheit und Klarheit</strong>, gepaart mit perfekter Inszenierung in den Medien, ließen ihn zum Hoffnungsträger der Nation mit Profil zum (über) <strong>nächsten Bundeskanzler</strong> werden. Alles vorbei: No Go!</p>
<p>Versuch einer Bilanz, kein Nachruf:</p>
<p>Anerkennung als <strong>Wirtschaftsminister</strong>, weil er der Opel-Sanierung durch den Staat nicht so einfach zustimmen wollte. Konnte sich zwar nicht durchsetzen, wurde aber durch die Medien für seine <strong>Zivilcourage</strong> gelobt.</p>
<p>Antritt als <strong>Verteidigungsminister </strong>schneidig und entscheidungsstark, Offiziere und Beamte, insbesondere im Verteidigungsministerium, horchten auf: Von jetzt an konnte es jeden treffen, Staatssekretäre, Generalinspekteure, Kommandanten von Segelschulschiffen, keiner war mehr sicher, ob er ausreichend gehört wurde, bevor der Minister (in enger gedanklicher Abstimmung mit BILD), quasi über Nacht, suspendierte, abberief oder entließ. <strong>Wahrheit und Klarheit </strong>sieht anders aus.</p>
<p>So richtig nachdenklich wurde ich, als er die Wehrpflicht quasi im <strong>Alleingang</strong> aussetzte, oder besser gesagt abschaffte. Die Wehrpflicht war der Grund, dass immer wieder intelligenter und verantwortungsvoller Nachwuchs in der Bundeswehr entwickelt werden konnte. Mit dem, was von den Freiwilligenannahmestellen an Nachwuchs kam und kommen wird, lässt sich das Prinzip des <strong>Staatsbürgers in Uniform</strong> nur schwerlich umsetzen. Dass man zukünftig auch in Deutschland lebende Ausländer akquirieren möchte, stimmt mich nicht zuversichtlicher: Der Weg zur <strong>&#8220;Söldnerarmee&#8221;</strong> mit allen Konsequenzen ist absehbar.</p>
<p>Die <strong>Bundeswehrreform stockt</strong>, von den selbstgesteckten Einsparzielen scheint er sich, sehr zum Leidwesen des Finanzministers, zu distanzieren.  Wie abgehoben der Minister war, konnte man am ambitionierten Zeitplan zum Ende der Wehrpflicht erkennen: Ohne Not ein halbes Jahr zu früh, mit <strong>unrealistischem Einsparpotenzial</strong>, wird das Vorhaben durchgepeitscht, egal was es kostet.</p>
<p>Adlige waren früher häufig in der (Reserve-) Offizierlaufbahn (mit Reitpeitsche) anzutreffen, bei ihm hat es nur zur Unteroffzierlaufbahn gereicht. Ist das ein Trauma? (Minister kann man trotzdem werden, wie auch das Beispiel von Dirk Niebel zeigt, dem das Kunsttstück gelang , nach dem Fallschirmsprung auf dem &#8220;Sanitätsauto&#8221; zu landen. Ich war damals Kompaniechef in derselben Luftlandebrigade wie Feldwebel Niebel.)</p>
<p>Die Zusammenarbeit mit ausgewählten Medien und Journalisten, die nahezu  <strong>perfekte Inszenierung</strong> einschließlich seiner (auch im &#8220;Enthüllungsjournalismus&#8221;) engagierten Frau, waren die Basis für <strong>hohe Beliebtheitswerte</strong> in der Bevölkerung. Kamera(dschaft)  mit Kerner in Afghanistan. Endlich hatten auch wir in Deutschland so etwas wie  &#8220;Royals&#8221;, nur eben hübscher und schneidiger.</p>
<p>So kann man sich <strong>unbeliebt</strong> machen, in der eigenen Partei, im Kabinett, in der Bundeswehr, im eigenen Ministerium und nicht zuletzt, in den Medien. Mißachtung der Bundespressekonferenz, stattdessen zeitgleich eine abgelesene Erklärung im Ministerium vor einem kleinen Kreis ausgewählter Journalisten. Dennoch verhaspelt, zwar nicht live, aber eben aufgezeichnet und schon mehrfach gesendet. Und wer etwas von Körpersprache versteht, der weiß, dass man daran Lügen bzw. Lügner erkennen und entlarven kann.</p>
<p><strong>Wahrheit und Klarheit</strong>, diesen Anspruch hatte er, daran muss er sich messen lassen.</p>
<p>Wir wünschen dem Verteidigungsminister<strong> Alles Gute für die Zukunft</strong> &#8211; bei der Verwaltung seines Familienvermögens.</p>
<p>Zukünftig müssen wir uns eben wieder die Meinung von Dr. Bohlen, Verzeihung Dieter Bohlen, sagen lassen. Der ist auch finanziell unabhängig, aber hat sein Vermögen selbst aufgebaut. Er versteht auch etwas von Inszenierung, und er kann es sich leisten, ehrlich zu sein. <strong>DEUTSCHLAND SUCHT DEN SUPERMINISTER</strong> (Der Nockherberg lässt grüßen!)</p>
<p><strong>Persönliches Auftreten und Rhetorik können Sie bei uns lernen, wir coachen Sie und entwickeln Sie weiter. Kommunikation nach innen (im Unternehmen) und nach außen sind Schlüsselthemen, die bei uns zunehmend nachgefragt werden. Persönlichkeit mit Ecken und Kanten schafft Glaubwürdigkeit und Akzeptanz, wir müssen nicht von allen geliebt oder (wieder) gewählt werden. </strong></p>
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		<title>Warum heizen wir (nicht) mit Strom (über die Autobahn)?</title>
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		<pubDate>Sun, 09 May 2010 05:58:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Linse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Querdenken]]></category>
		<category><![CDATA[Hamster Rad]]></category>
		<category><![CDATA[Ihre Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Mein Gef]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Elektro-Gipfel der Bundesskanzlerin sollte der deutsche Startschuss zum weltweiten Leitmarkt für die Elektromobilität werden und war hochkarätig besetzt: Angela Merkel hatte Martin Winterkorn (VW Konzernchef), Henning Kagermann (Ex-SAP-Chef), Peter Ramsauer (Bundesverkehrsminister), Annette Schavan (Bundesforschungsministerin), Ursula Heinen-Esser (parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium), Hans-Peter Keitel (Bundesverband der Deutschen Industrie), Berthold Huber (IG Metall) und weitere 24 Industriebosse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="briefkopfadresse0" style="margin-left: 18pt;">Der <strong>Elektro-Gipfel</strong> der  Bundesskanzlerin sollte der deutsche <strong>Startschuss zum weltweiten  Leitmarkt für die Elektromobilität</strong> werden und war hochkarätig  besetzt:</p>
<p class="briefkopfadresse0" style="margin-left: 18pt;"><strong>Angela Merkel hatte</strong> Martin  Winterkorn (VW Konzernchef), Henning Kagermann (Ex-SAP-Chef), Peter  Ramsauer (Bundesverkehrsminister), Annette Schavan  (Bundesforschungsministerin), Ursula Heinen-Esser (parlamentarische  Staatssekretärin im Bundesumweltministerium), Hans-Peter Keitel  (Bundesverband der Deutschen Industrie), Berthold Huber (IG Metall) und  weitere 24 Industriebosse <strong>geladen</strong>.</p>
<p class="briefkopfadresse0" style="margin-left: 18pt;"><strong>Das Ziel:</strong> Mindestens eine Million  Elektroautos fahren 2020 auf Deutschlands Straßen. Das klingt nicht  sonderlich anspruchsvoll, bei über 45 Millionen Pkws in  Deutschland derzeit.</p>
<p class="briefkopfadresse0" style="margin-left: 18pt;"><strong>Die Vision:</strong> Die deutsche  Autoindustrie soll in Zukunft bei der Elektromobilität eine ähnliche  Führungsrolle wie heute bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren  sicherstellen. Das kann gelingen, aber um welchen Preis? Alle fordern  finanzielle Anreize, die zunächst vorgesehenen 615 Mio. Euro für  Forschung/Entwicklung und Infrastruktur in den nächsten fünf Jahren  seien zu wenig, Kaufanreize im internationalen Vergleich zu gering.</p>
<p class="briefkopfadresse0" style="margin-left: 18pt;">Wir bei confidence consult nutzen einen <strong>Heizöltank  mit 13.000 Litern</strong> Fassungsvermögen, für Büro und Haus. Damit  könnten wir theoretisch, rein rechnerisch, bei einem Durchschnittsverbrauch von 6,5 Litern  Diesel (nicht Heizöl) auf 100 Kilometer exakt <strong>200.000 Kilometer</strong> <strong>weit  fahren</strong>, also vermutlich über 10 Jahre mit dem selben Auto oder noch  weiter mit dessen sparsameren Nachfolgern.</p>
<p class="briefkopfadresse0" style="margin-left: 18pt;">Und mit was heizen wir dann Büro und  Haus? Mit Strom, der umweltfreundlich aus regenerativen Energien  hergestellt und von den Stromversorgern über bestehende Leitungen ins  Haus geliefert wird. In Frankreich ist das übrigens weit verbreitet,  denn dort haben sie „billigen“ Atomstrom und brauchen deshalb keine  Heizungsanlagen im Haus. Oder machen uns die Energieversorger etwas vor, weil sie soviel regenerative Energie (wie für Elektro-Autos benötigt) gar nicht zur Verfügung stellen können?</p>
<p class="briefkopfadresse0" style="margin-left: 18pt;">Zugegeben: Ein Ingenieur bin ich nicht,  aber vielleicht verfüge ich über gesunden Menschenverstand?</p>
<p class="briefkopfadresse0" style="margin-left: 18pt;">Wir haben in Benzin, Diesel, &#8220;Biosprit&#8221; und Gas <strong>flüssige  Energieträger</strong> bzw. Energiespeicher, die sich <strong>ideal zur Mobilität</strong> eignen. Den verwenden wir für die <strong>stationäre Heizung</strong>. Dafür  bauen wir zukünftig Autos, die einen <strong>Elektromotor</strong> und <strong>schwergewichtige  Akkus bewegen</strong> müssen. Geladen werden die Akkus idealerweise aus  regenerativen Energien und Ladestationen unserer Stromversorger bzw.  über unsere Solaranlage auf dem Dach. Iss klar.</p>
<p class="briefkopfadresse0" style="margin-left: 18pt;">So werden wir <strong>Innovationsstandort</strong> und können uns nach dem o. a. Gipfel mit sieben Arbeitsgruppen  profilieren: Antriebstechnologie, Batterietechnologie,  Ladeinfrastruktur, Standardisierung, Materialien, Qualifizierung und  Rahmenbedingungen.</p>
<p class="briefkopfadresse0" style="margin-left: 18pt;">Die Bundeskanzlerin will in spätestens  einem Jahr von jeder Arbeitsgruppe Ergebnisse sehen, Henning Kagermann  wird zum Leiter <strong>„Nationale Plattform E-Mobilität“</strong> ernannt.</p>
<p class="briefkopfadresse0" style="margin-left: 18pt;">Mein Gefühl sagt mir, hier wird ein ganz <strong>großes  (Hamster-) Rad</strong> gedreht, mein Verstand sagt mir, dass der <strong>Verbrennungsmotor  noch lange nicht am Ende</strong> ist. Experten trauen ihm eine weitere  Verbrauchsreduzierung von bis zu 30% zu, weitere Einsparungen durch Reifen,  Abkopplung von Aggregaten, Bremsenergierückgewinnung, Leichtbau etc.  noch nicht eingerechnet, denn sie wirkten sich auch beim Elektroauto  aus.</p>
<p class="briefkopfadresse0" style="margin-left: 18pt;">Natürlich ist Erdöl irgendwann endlich,  aber <strong>am Ende des Tages werden (flüssige) Bio-Kraftstoffe mit  sparsamen Verbrennungsmotoren gewinnen</strong> und nicht fahrbare  Waschmaschinen oder Hybrid-SUVs, auch wenn sie so aussehen. Als Mittel  zur persönlichen Differenzierung bzw. Profilierung mag das lautlose  Elektro-Auto mit künstlich erzeugtem V8-Sound überzeugen, ökonomisch und  ökologisch wird es wohl ein Flop bzw. auf wenige Anwendungen reduziert  bleiben.</p>
<p class="briefkopfadresse0" style="margin-left: 18pt;">Volkswirtschaftlich geboten ist der  intelligente und damit sparsame Einsatz von Ressourcen wie Erdöl,  Erdgas, Regenerative Energiequellen, aber auch Geld und Manpower. Sparen  sollten wir allerdings nicht <span> </span>an Hirnschmalz, auch nicht  zum Querdenken.</p>
<p class="briefkopfadresse0" style="margin-left: 18pt;">Ich lasse mich aber gerne von Ingenieuren  oder anderen Menschen mit gesundem Menschenverstand überzeugen. <strong>Mailen  Sie uns Ihre Meinung</strong>, <strong>wir bei confidence denken eben quer</strong> und sind auch  dadurch bisher ganz gut gefahren.</p>
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		<title>Das altersgemischte Team (der Formel 1)</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 06:15:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Linse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Querdenken]]></category>
		<category><![CDATA[Die Mischung]]></category>
		<category><![CDATA[Mercedes Motoren]]></category>
		<category><![CDATA[Zusammensetzung Ihrer Teams]]></category>

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		<description><![CDATA[Bald werden sie wieder im Kreis um die Wette fahren. Der junge Wilde, der neue Alte und der Newcomer, der Geld mitbringen muss, anstatt es zu bekommen. Die Welt ändert sich. Der Jugendwahn bekommt (vielleicht) einen Dämpfer. Wenn es gelingt, dass ein 41-Jähriger „Alter“ im schnelllebigen Formel 1 Zirkus dem 24-Jährigen „Jungen“ zeigt, wie man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:DoNotOptimizeForBrowser /> </w:WordDocument> </xml><![endif]--></p>
<p class="Briefkopfadresse">Bald werden sie wieder im Kreis um die Wette fahren. Der junge Wilde, der neue Alte und der Newcomer, der Geld mitbringen muss, anstatt es zu bekommen.</p>
<p class="Briefkopfadresse"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="Briefkopfadresse">Die Welt ändert sich. Der <strong>Jugendwahn bekommt</strong> (vielleicht) einen <strong>Dämpfer</strong>. Wenn es gelingt, dass ein 41-Jähriger „Alter“ im schnelllebigen Formel 1 Zirkus dem 24-Jährigen „Jungen“ zeigt, wie man die (Fahr-) Maschine optimal einstellt, mit welchem Strich man die (Runden-) Zeit verringert und mit welcher Taktik man sich eine (Nacht-) Schicht bzw. ein Rennen einteilt, dann hält der Junge dem Alten dafür den Rücken frei. Soweit die Theorie.</p>
<p class="Briefkopfadresse"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="Briefkopfadresse">Das kann funktionieren. Wenn der <strong>Teamgeist</strong> stimmt. Damit ist nicht Mercedes-Sportchef Norbert Haug gemeint, sondern das <strong>Zusammengehörigkeitsgefühl</strong>, das letztes Jahr beim Team BrawnGP mit dazu geführt hat, dass sowohl die Fahrer- als auch die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft gewonnen wurden. Dieses Team heißt jetzt MercedesGP und gehört zu 45,1% Daimler, zu 30% Aabar Abu Dhabi und zu 24,9% Ross Brawn.</p>
<p class="Briefkopfadresse"><strong>Wie entsteht Teamgeist?</strong></p>
<p class="Briefkopfadresse">
<p class="Briefkopfadresse">Ross Brawn, der geniale Stratege und Organisator, der kongenial mit Michael Schumacher sowohl bei Benetton (mit unterlegenem Material) als auch bei Ferrari (mit anfangs desolater Organisation) für die sieben Fahrer-Weltmeisterschaften Schumachers mitverantwortlich ist, hat letztes Jahr innerhalb kürzester Zeit aus dem ehemaligen Honda-Team mit Mercedes-Motoren ein Team geformt. Davor hatte er das Reglement studiert und eine (spielentscheidende) Lücke bezüglich der Aerodynamik gefunden und genutzt (&#8220;Doppel-Diffusor&#8221;).</p>
<p class="Briefkopfadresse"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="Briefkopfadresse">Wir haben uns vor knapp drei Jahren an dieser Stelle über den „Teamgeist“ des damaligen McLaren-Mercedes-Teams ausgelassen („Das nahe Ende &#8230;“), der geprägt war von <strong>internem Wettbewerb</strong> und vielfältigen <strong>Konfliktumleitungen</strong>. Erst nach diversen Skandalen und der „Entmachtung“ des damaligen Teamchefs Ron Dennis kam 2008 <strong>der Erfolg</strong>. Er <strong>ist </strong>jetzt<strong> wieder da</strong>, Ron Dennis, mit McLaren und Mercedes-Motoren (weil der Vertrag noch läuft). Und seine beiden Fahrer sind die Weltmeister von 2008 (Lewis Hamilton) und 2009 (Jenson Button). Und wenn ein McLaren-Mercedes gewinnt wird die Presse schreiben „Mercedes besiegt sich selbst“, wenn sie hinterher fahren wird es heißen, „Mercedes liefert McLaren schwächere Motoren“. Auch <strong>das ist</strong> (Negativ-) <strong>Marketing</strong>. <span> </span><span> </span><span> </span></p>
<p class="Briefkopfadresse"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="Briefkopfadresse">Ross Brawn wird auch dieses Jahr versuchen, den Teamgeist im neuen (Daimler-) Umfeld zu stärken. Der 41-jährige Michael Schuhmacher wird dem 24-jährigen Nico Rosberg helfen. Aber im Rennen wird das Ego wieder durchkommen. Außerdem lebt Schumacher extrem gefährlich: Viele werden sich mit dem Rekord-Weltmeister messen wollen, Crashs sind vorprogrammiert. Hoffentlich helfen seine Erfahrung und sein Instinkt. Rosberg ist gut beraten, wenn er sich zunächst zurückhält (also die Nummer 2 im Team bei der Weiterentwicklung der Autos spielt).</p>
<p class="Briefkopfadresse"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="Briefkopfadresse">Als 51-Jähriger (Autor) freut man sich darauf, wenn sich <strong>Erfahrung</strong> und <strong>Instinkt</strong> gepaart mit <strong>Kreativität</strong> und <strong>Fitness</strong> durchsetzen. Erfahrung habe ich, kreativ, fit und mit Instinkt ausgestattet sind die anderen (in unserem confidence-Team), aber Spaß beiseite: <strong>Die Mischung machts.</strong></p>
<p class="Briefkopfadresse"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="Briefkopfadresse"><strong>Wir helfen Ihnen bei der Zusammensetzung Ihrer Teams</strong>, verbinden die Erfahrung der Älteren mit den Potentialen der Jüngeren zu einer Teamleistung, die <strong>überdurchschnittlich</strong> und weitgehend <strong>stabil</strong> ist. Wir brauchen keine Weltmeister für ein Jahr, die danach verbraucht oder sogar kaputt sind. Auch wenn Burn-out salonfähig zu werden scheint.</p>
<p class="Briefkopfadresse"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="Briefkopfadresse">Wir begleiten Kunden seit mittlerweile über 20 Jahren und kennen die Möglichkeiten und Grenzen von Teamentwicklungen. <strong>„Altersgemischte Teams“ sind ein Schlüssel</strong>, erst recht in einer alternden Gesellschaft.</p>
<p class="Briefkopfadresse"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="Briefkopfadresse"><strong>Und wer wird Formel 1-Weltmeister 2010?</strong></p>
<p class="Briefkopfadresse"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="Briefkopfadresse">Der 22-jährige Sebastian Vettel im Red Bull. Die hatten schon im Vorjahr das schnellste Auto (Ex-Mercedes Konstrukteur Adrian Newey) und im Team ist Vettel klare Nummer 1. Schade, warum gerade mit dieser „Doping-Brause“? (Siehe dazu auch unseren Artikel &#8220;Wir dopen alle &#8230;&#8221;) <span> </span><span> </span><span> </span><span> </span><span> </span><span> </span><span> </span></p>
<p class="Briefkopfadresse"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="Briefkopfadresse"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
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		<title>Controlling Competence 2009</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 08:27:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Linse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgewählte Projektbeispiele]]></category>
		<category><![CDATA[Teamentwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits zum zweiten Mal moderierte Rainer Linse die Controlling Competence Stuttgart (CCS). Im neuen IBM Forum in Ehningen trafen sich fast 100 Controller auf Einladung des Internationalen Controller Vereins (ICV) zur Regionaltagung am 19. November 2009. Gerhard Stratthaus, Ex-Finanzminister von Baden-Württemberg und Mitglied des Leitungsausschusses des SoFFin, hielt den Eröffnungsvortrag mit dem Titel: &#8220;Finanzkrise &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits zum zweiten Mal moderierte <strong>Rainer Linse</strong> die <strong>Controlling Competence Stuttgart</strong> (CCS). Im neuen IBM Forum in Ehningen trafen sich fast 100 Controller auf Einladung des Internationalen Controller Vereins (ICV) zur Regionaltagung am 19. November 2009. <strong>Gerhard Stratthaus</strong>, Ex-Finanzminister von Baden-Württemberg und Mitglied des Leitungsausschusses des SoFFin, hielt den Eröffnungsvortrag mit dem Titel: <strong>&#8220;Finanzkrise &#8211; Wirtschaftskrise &#8211; Gesellschaftskrise&#8221;</strong>.</p>
<p><a href="http://www.confidence.de/wp/wp-content/uploads/2009/11/ccs2009-stratthaus.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-188" title="ccs2009-stratthaus" src="http://www.confidence.de/wp/wp-content/uploads/2009/11/ccs2009-stratthaus-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><strong>&#8220;Restrukturierung&#8221;</strong> war das Thema von <strong>Rainer Hribar</strong>, CEO der VBH Holding AG. Er stellte das Sanierungsprojekt mit systematischer Vorgehensweise, betriebswirtschaftlicher Untermauerung und mit wertvollen Hinweisen zu Kommunikation und Führung vor.</p>
<p><a href="http://www.confidence.de/wp/wp-content/uploads/2009/11/ccs2009-hribar.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-192" title="ccs2009-hribar" src="http://www.confidence.de/wp/wp-content/uploads/2009/11/ccs2009-hribar-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Der Zusammenhang zwischen<strong> Innovation und Controlling</strong> war Thema von <strong>Professor Dieter Spath</strong>, Leiter des <strong>Fraunhofer Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation</strong> (IAO). Er zeigte eindrucksvoll, wo die Reise technisch hingehen kann, wenn Ingenieur und Controller Hand in Hand arbeiten.</p>
<p><a href="http://www.confidence.de/wp/wp-content/uploads/2009/11/ccs2009-spath.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-193" title="ccs2009-spath" src="http://www.confidence.de/wp/wp-content/uploads/2009/11/ccs2009-spath-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Herr Linse, hier gemeinsam mit <strong>Siegfried Gänßlen</strong>, CEO Hansgrohe AG und Vorstandsvorsitzender des ICV,</p>
<p><a href="http://www.confidence.de/wp/wp-content/uploads/2009/11/ccs2009-ganslen.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-194" title="ccs2009-ganslen" src="http://www.confidence.de/wp/wp-content/uploads/2009/11/ccs2009-ganslen-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>leitet seit 2005 den ICV-Arbeitskreis Heilbronn-Künzelsau. 2007 wurde er zum stellvertretenden Regionaldelegierten Süd (Baden-Württemberg/Bayern) gewählt. Weitere Informationen finden Sie auf der ICV-Homepage &#8220;www.controllerverein.com&#8221;.</p>
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		<title>Gegen wen tritt Porsche-Chef Wiedeking zurück?</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 07:50:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Linse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Querdenken]]></category>
		<category><![CDATA[Mit Heuschrecken Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Porsche Betriebsratsvorsitzende]]></category>
		<category><![CDATA[Stiftungs Beirat]]></category>
		<category><![CDATA[Thai Boxer]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Rücktritt ist das so eine Sache: Er klingt aktiv. Wiedeking hat sich quasi &#8220;geopfert&#8221;, für die Belegschaft, für den &#8220;Mythos Porsche&#8221; und nicht zuletzt für Wolfgang Porsche. Bei einem Rücktritt täte man allerdings gut daran, auf Geld- und Sachbezüge zu verzichten. Tatsächlich ist Wiedeking nicht zurückgetreten. Er hat (unter erheblichem Druck) einen Aufhebungsvertrag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem <strong>Rücktritt</strong> ist das so eine Sache: Er klingt <strong>aktiv</strong>. Wiedeking hat sich quasi &#8220;geopfert&#8221;, für die Belegschaft, für den &#8220;Mythos Porsche&#8221; und nicht zuletzt für Wolfgang Porsche. Bei einem Rücktritt täte man allerdings gut daran, auf Geld- und Sachbezüge zu verzichten.</p>
<p>Tatsächlich ist <strong>Wiedeking nicht zurückgetreten</strong>. Er hat (unter erheblichem Druck) einen Aufhebungsvertrag unterschrieben. Zur Kompensation seines Vertrages, der noch bis 2012 läuft. Dafür erhält er anscheinend 50 Mio. €. Die Hälfte davon will er in eine <strong>Stiftung</strong> einbringen. Mittlerweile dürfte sich herumgesprochen haben, dass eine Stiftung in Deutschland erstens eine gute Möglichkeit für <strong>wohltätige Zwecke</strong> ist, zum zweiten sich hervorragend als <strong>Denkmal</strong> (auch schon zu Lebzeiten) eignet, und drittens ein anerkanntes <strong>Steuersparmodell</strong> darstellt.</p>
<p>Freuen wir uns über das Geld, das Teilen der Belegschaft bzw. Gesellschaft zu Gute kommt.</p>
<p>Wir sollten allerdings nicht verkennen, dass Wendelin Wiedeking und sein Finanzvorstand Holger Härter nach unbestritten hervorragender Arbeit und herausragenden Ergebnissen die Perle <strong>Porsche</strong> durch undurchsichtige Finanztransaktionen bei der Übernahme des Volkswagen-Konzerns <strong>aufs Spiel gesetzt</strong> haben. Die Kosten für die VW-Optionen drohten, den operativen Gewinn von Porsche aufzufressen.</p>
<p>Mit <strong>&#8220;Heuschrecken-Methoden&#8221;</strong> und entsprechender Kommunikationspolitik wurden Optionsscheininhaber, Aktionäre, Journalisten, Wettbewerber und nicht zuletzt Banken zum Narren gehalten, von Politikern und der Öffentlichkeit ganz zu schweigen. Hoffen wir, dass es nicht zum &#8220;Zurücktreten&#8221; bzw. &#8220;Nachtreten&#8221; kommt, der Porsche-Betriebsratsvorsitzende scheint als Thai-Boxer (auch in dieser Beziehung) gefährdet. Dafür wird er wohl im <strong>Stiftungs-Beirat</strong> sitzen.</p>
<p>Folgerichtig ist, dass Porsche einen <strong>Neuanfang im VW-Konzern</strong> wagt, der den Familien Porsche und Piech immerhin noch zu 51% gehört. Wir wünschen dem neuen Porsche-Vorstandsvorsitzenden Michael Macht, einem gebürtigen Stuttgarter, eine glückliche Hand im Umgang mit den Wolfs- und Salzburgern, und zweifeln nicht am Erfolg für den <strong>&#8220;Mythos Porsche&#8221;</strong>.</p>
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		<title>Wir dopen alle (auch bei der Tour de France)</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 12:59:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Linse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Querdenken]]></category>
		<category><![CDATA[Tour de France]]></category>
		<category><![CDATA[ARD]]></category>
		<category><![CDATA[France]]></category>
		<category><![CDATA[Red Bull Team]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>

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		<description><![CDATA[Selbsterkenntnis ist bekanntermaßen der erste Schritt zur Besserung. Jawohl, ich gebe es zu, ich bin mitschuldig. Ich bin bisher immer davon ausgegangen, dass die Veranstalter im Interesse des Zuschauers die einzelnen Etappen so gestalten, dass die Rennen spannend sind, dass Ausreissversuche meist erfolglos bleiben, dass die Taktik (un) durchschaubar ist, dass die Mannschaftsleistung mehr zählt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Selbsterkenntnis</strong> ist bekanntermaßen der erste Schritt zur Besserung. Jawohl, ich gebe es zu, <strong>ich bin mitschuldig</strong>. Ich bin bisher immer davon ausgegangen, dass die Veranstalter im Interesse des Zuschauers die einzelnen Etappen so gestalten, dass die <strong>Rennen spannend</strong> sind, dass <strong>Ausreissversuche</strong> meist <strong>erfolglos</strong> bleiben, dass die <strong>Taktik </strong>(un)<strong> durchschaubar</strong> ist, dass die <strong>Mannschaftsleistung</strong> mehr zählt als die Einzelleistung und insbesondere, dass der Veranstalter alles tut, um einen <strong>fairen Wettkampf</strong> zu gewährleisten, insbesondere beim Thema <strong>Doping.</strong></p>
<p><strong>Vermutlich sind wir alle gedopt</strong>. <strong>Was stört uns daran</strong> mehr: Dass wir unserem Körper schaden oder dass wir uns nicht an die Regeln halten? Ist es nicht <strong>spannender</strong>, zu erfahren, wer wieder einmal des <strong>Dopings überführt</strong> wurde, als wer die <strong>Etappe</strong>, das Rennen, Spiel oder den Wettkampf <strong>gewonnen</strong> hat? Claudia Pechstein hat es erwischt und bei dem sympathischen österreichischen Gewichtheber mit deutschem (Ex-DDR) Trainer würde es auch (nicht wirklich) überraschen.</p>
<p>Heute weiß ich, dass bei der Tour eine <strong>andere Strategie</strong> dahinter steckt: Die einzelnen Etappen haben etwa <strong>20%</strong> Überlänge. Das ist wie im Kino, wo wir gewohnt sind, nach 90 Minuten ein &#8220;Happy-end&#8221; zu erleben. Dauert ein Film 108 Minuten, muss der Vordermann mal kurz auf Toilette (vielleicht zur Kontrolle?), der Nebenmann muss sich eine Zigarette anzünden (oder steckt sie sich zumindest vorsorglich in den Mund), unsere Partnerin schläft ein und der Hintermann ruft mit dem Handy den Babysitter an, dass es mal wieder etwas später wird.</p>
<p>Wir selbst spüren <strong>Glückshormone</strong>, weil sich unsere Partnerin sanft an unsere Schulter schmiegt und malen uns aus, wie schön es jetzt zu Hause auf dem Sofa wäre, mit einem <strong>Gläschen Champagner</strong>, einem großen modernen HDTV-Monitor und einer DVD aus der (virtuellen) Bibliothek.</p>
<p><strong>20% sind eigentlich nicht</strong> so <strong>viel</strong>, aber wer gewohnt ist, ein Vier-Meter-Auto einzuparken, der hat bei Vier-Meter-Achtzig gelegentlich so seine Mühe.</p>
<p>Stellen wir uns vor, die Etappen der &#8220;Tour de France&#8221; seien 20% kürzer, die Berge in den Alpen 20% niedriger und die Abfahrten 20% flacher, <strong>wer würde dann noch Radrennen schauen</strong>? Genau das ist das Problem, besser gesagt die Ursache: Die Rennen sind mittlerweile so angelegt, dass sie <strong>ohne Doping</strong> gar <strong>nicht mehr bewältigt</strong> werden <strong>können</strong>. Warum tun wir dann so, als seien die Fahrer und ihre Helfer schuld? Haben wir nicht die Möglichkeit, auf die Veranstalter einzuwirken?</p>
<p>Ich schlage vor, wir schauen bei den nächsten Etappen die letzten 20% der Zeit einfach nicht mehr zu, wir küren unseren Sieger bereits nach 80% der Fahrstrecke. Wir müssten das den Fahrern natürlich mitteilen, sozusagen ein 80%-Ziel einführen und markieren. Ein 20% kleineres Teufelchen rennt die letzten Meter neben den Spitzenfahrern her und die Hostessen sind dann eben nur 80% so groß und attraktiv wie die im echten Ziel. Dafür <strong>küssen sie die Sieger</strong> nicht auf die Wange, sondern auf die Brust (der Fahrer selbstverständlich).</p>
<p>Dieses Jahr werden <strong>ARD und ZDF</strong> die Tour täglich mit 60-minütigen Tour-Magazinen begleiten, jeweils zur Hälfte aus der <strong>Übertragung der Etappenfinale</strong>, also der <strong>letzten 10%</strong>, und Interviews mit Hintergrundberichten (zum Thema Doping?). Letztes Jahr hatte es bei den &#8220;Öffentlich Rechtlichen&#8221; noch geheißen, ganz auf Livebilder verzichten zu wollen. Eurosport wird wieder live berichten, die müssen sich schließlich über Werbeeinnahmen finanzieren. <strong>Und da gelten andere Regeln</strong>.</p>
<p>Zurück nach Frankreich: <strong>Wir appellieren an die Vernünftigen des Radsports, die Rennen so zu verkürzen, dass auch ein ungedopter Fahrer gewinnen kann.</strong> Ohne schlechtes Gewissen.</p>
<p>Viel lieber schaue ich übrigens die <strong>Formel 1</strong>: Die Werbespots gefallen mir besser, das Doping der Autos wird regelmäßig überprüft und aufgedeckt, und die Fahrer trinken während des Rennens nur Wasser. Vermutlich habe ich aber einen kleinen <strong>Denkfehler</strong>: Auf nahezu jedem zweiten Auto ist ein Bulle aufgeklebt, ein <strong>roter Bulle</strong>, der wegen der Internationalisierung bzw. Globalisierung in alle möglichen Sprachen übersetzt wird. Sogar ins <strong>Österreichische</strong>. Dieses Jahr hat das <strong>Red Bull Team</strong> mit Sebastian Vettel sogar die Chance auf die Weltmeisterschaft.</p>
<p>Und da sage einer, die Fahrer hätten nur Apfelsaft-Schorle oder Wasser in ihren Flaschen. Spätestens bei der anschließenden Pressekonferenz haben sie dann alle eine Flasche mit einem roten Bullen aufgedruckt. Und sie saugen an den Strohhalmen, um mehr <strong>Zeit für intelligente Antworten</strong> auf dumme Fragen von Journalisten zu haben. Oder war es umgekehrt?</p>
<p>Und deshalb wundere ich mich auch nicht mehr, dass junge Leute an der Tanke noch rasch einen &#8220;Sixpack&#8221; Roter-Bulle in Kombination mit einer Stange Deutsche Morlbara kaufen, bevor sie <strong>innerhalb einer Nacht</strong> von Deutschland nach Frankreich zur Tour de France oder zum F1-Grand Prix, und über<strong>morgen</strong> dann <strong>wieder zurück</strong>, &#8220;geistern&#8221;. <strong>Ist das etwa kein Doping?</strong></p>
<p>Auch im Fußball startet der &#8220;Brausehersteller&#8221; durch: Der fünftklassige <strong>R</strong>(ed) <strong>B</strong>(ull) <strong>Leipzig in Markranstädt </strong>will es mit Sponsorengeldern der TSG Hoffenheim gleichtun.</p>
<p>Und spätestens jetzt wecke ich meine Partnerin auf der Couch und frage zärtlich, ob sie <strong>noch ein Gläschen Champagner</strong> haben möchte, bevor wir zu Bett gehen. (Ist das kein Doping?)</p>
<p><strong>Offensichtlich halten wir uns alle nicht mehr an</strong> (Spiel-) <strong>Regeln</strong>. Einige kennen die Regeln nicht, andere verstoßen bewusst dagegen, wieder andere behaupten, die Regeln wären falsch oder unvollständig.  Ob Banker, Politiker oder Top-Manager, Auto- oder Radfahrer, Fuß- oder Handballspieler, Eisschnellläuferinnen oder Gewichtheber, nichts scheint unmöglich. Im Zweifelsfall werden eben die (Schieds-) Richter beeinflusst.  Oder die Bankenaufsicht (in den USA?). Auch <strong>dadurch haben Juristen weltweit Hochkonjunktur</strong>, das hilft uns (nicht wirklich) weiter.</p>
<p><strong>Dafür ist Knigge wieder in</strong>. Um wenigstens den Schein zu wahren.</p>
<p>Wenn Sie sich ernsthaft <strong>Sorgen um die Unternehmenskultur</strong> in Ihrem Unternehmen machen bzw. Ihre formulierten und impliziten Spielregeln überprüfen wollen, sollten Sie Verbindung mit uns aufnehmen. Wir haben geeignete Instrumente, um eine <strong>Vertrauenskultur</strong> aufzubauen. Allerdings müssen vertrauensbildende Maßnahmen glaubwürdig vermittelt werden, <strong>Appelle in der Krise</strong> bewirken häufig das Gegenteil. <strong>confidence</strong> <strong>bedeutet</strong> sowohl &#8220;<strong>Selbstvertrauen</strong>&#8221; als auch &#8220;<strong>Zuversicht</strong>&#8220;. Wir empfehlen <strong>Zivilcourage</strong>, auch wenn es (uns) manchmal weh tut.  Worauf warten Sie noch?</p>
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		<title>VW oder Porsche, wer übernimmt wen?</title>
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		<pubDate>Sun, 17 May 2009 20:42:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Linse</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Teamentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbereitung Zertifizierung Managementsysteme]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuelles Thema Staatshilfe]]></category>
		<category><![CDATA[DAIMLER]]></category>
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		<category><![CDATA[Zwei Herren]]></category>

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		<description><![CDATA[Stuttgart macht wieder Schlagzeilen: Der Arbeitsvertrag von LBBW-Chef Jaschinski wird nicht verlängert, Porsche-Chef Wiedeking wird von Ferdinand Piech demontiert und sucht sein Heil in Katar, bei der Kfw und neuerdings (anscheinend) beim DAIMLER. Der hat allerdings andere Probleme. Einige haben sich schon übernommen, anderen steht es noch bevor. Dabei wollten sie eigentlich andere übernehmen. Früher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Stuttgart</strong> macht wieder Schlagzeilen: Der Arbeitsvertrag von<strong> LBBW</strong>-Chef Jaschinski wird nicht verlängert, <strong>Porsche</strong>-Chef Wiedeking wird von Ferdinand Piech demontiert und sucht sein Heil in Katar, bei der Kfw und neuerdings (anscheinend) beim <strong>DAIMLER</strong>. Der hat allerdings andere Probleme.</p>
<p>Einige haben <strong>sich</strong> schon <strong>übernommen</strong>, anderen steht es noch bevor. Dabei wollten sie eigentlich <strong>andere</strong> <strong>übernehmen</strong>. Früher hätte man gesagt: <strong>Hochmut kommt vor dem Fall</strong>, heute sieht man das pragmatisch: Die &#8220;Kleinen&#8221; haben sich <strong>verzockt</strong>. Allerdings ist das kein rein schwäbisches Problem, im Fränkischen ließ auch der Pelzmantel von Maria-Elisabeth Schaeffler die Stimmung kippen. Am Ende des Tages wird wohl Continental die INA-Schaeffler Gruppe übernehmen.</p>
<p>Sicherlich, auf unser Mitleid sind die Herrschaften nicht angewiesen, <strong>sie</strong> werden ausgesorgt haben, bzw. <strong>werden</strong> in absehbarer Zeit <strong>an anderer Stelle </strong>wieder<strong> gebraucht</strong>.</p>
<p>Wie konnte das passieren, vor allem mit dieser Dynamik?</p>
<p>Wir nennen keine Details, man liest allerdings viel. Häufig  paaren sich Selbstüberschätzung und Realitätsverlust an der Spitze. Der &#8220;<strong>Gesunde Menschenverstand</strong>&#8221; wird überlistet, interne Kritik wird unterbunden, Konflikte werden unterdrückt. Solange es eben geht. Der &#8220;<strong>Blinde Fleck</strong>&#8221; spielt uns einen Streich, die &#8220;Jubelperser&#8221; tun ihr übriges. Das <strong>Gefühl der</strong> (Ohn-) <strong>Macht</strong>. Und dann kommt noch die Krise dazu.</p>
<p>Die <strong>Erfolgsstory</strong> des Wendelin Wiedeking bei Porsche wird ein <strong>unschönes Ende</strong> nehmen: Rechtsanwälte werden die Auflösung seines Arbeitsvertrages aushandeln. Auch der Betriebsratsvorsitzende von Porsche hat den Mund sehr voll genommen mit dem Selbstbewusstsein eines Thai-Boxers. Wird das ausreichen? Was wird aus der Belegschaft ohne Identifikationsfigur? Was aus (Wiedekings &#8220;Königreich&#8221;) Bietigheim?</p>
<p>Wie schlimm es um Porsche stehen muss lässt die <strong>konzertierte Aktion</strong> der Fraktionsvorsitzenden von CDU und SPD im Stuttgarter Landtag vermuten. Zwei Herren, die sich sonst absolut nicht einig sind. Sie schreiben an ihre jeweiligen Parteifreunde in Berlin. Aktuelles Thema: <strong>Staatshilfe für Porsche?</strong> Das ist ökonomischer Unsinn und wohl auch politisch nicht durchsetzbar. Es geht eben nicht um einen ganz normalen KfW-Kredit, den Porsche zweifellos zurückzahlen könnte. Es geht um die Strategie und Taktik einer<strong> &#8220;Heuschrecke&#8221;</strong>, die die <strong>Übernahme von VW</strong> durch Optionen und deren eigene Kasse finanzieren will bzw. wollte.</p>
<p>Sehen wir es positiv: <strong>Risikomanagement</strong> <strong>wird</strong> zukünftig <strong>eine größere Rolle spielen</strong>. Das Erkennen, Bewerten und &#8220;Managen&#8221; von Risiken wird zunehmend <strong>Chefsache</strong>: <strong>Holen Sie sich Rat</strong>, von internen Kritikern aber auch von <strong>Externen</strong>, fordern Sie <strong>Widerspruch</strong> heraus. Das ist ein Zeichen von Stärke. Laden Sie &#8220;<strong>Querdenker</strong>&#8221; ein und setzen Sie sich ernsthaft mit Ihnen auseinander. Entwickeln Sie <strong>Szenarien</strong> und bereiten Sie sich darauf vor, wohl wissend, dass einige Pläne zwangsläufig für den Papierkorb bestimmt sind.</p>
<p><strong>confidence kann Ihnen helfen, ein konsequentes Risikomanagement-System aufzubauen und weiter zu entwickeln.</strong></p>
<p>Und nun zur Überschrift: <strong>Porsche wird die zehnte Marke im VW-Konzern</strong>. Wenn sich der gesunde Menschenverstand duchsetzt. Herr Winterkorn in Wolfsburg hat ihn. Und gebürtiger Schwabe ist er ohnehin. Und ob der neue Konzern dann <strong>VW Porsche AG</strong> oder zu einem späteren Zeitpunkt Auto-Union heißen wird, ist momentan nicht so wichtig. Firmensitz wird wohl Wolfsburg.</p>
<p><strong>Wolfsburg wird Meister</strong> und Stuttgart bestenfalls Zweiter.</p>
<p>Wir können (eben nicht) alles ausser Hochdeutsch. (Siehe hierzu auch unseren Kommentar vom 23.09.2007)</p>
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