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Controlling Competence 2009

Bereits zum zweiten Mal moderierte Rainer Linse die Controlling Competence Stuttgart (CCS). Im neuen IBM Forum in Ehningen trafen sich fast 100 Controller auf Einladung des Internationalen Controller Vereins (ICV) zur Regionaltagung am 19. November 2009. Gerhard Stratthaus, Ex-Finanzminister von Baden-Württemberg und Mitglied des Leitungsausschusses des SoFFin, hielt den Eröffnungsvortrag mit dem Titel: “Finanzkrise – Wirtschaftskrise – Gesellschaftskrise”. “Restrukturierung” war das Thema von Rainer Hribar, CEO der VBH Holding AG. Er stellte das Sanierungsprojekt mit systematischer Vorgehensweise, betriebswirtschaftlicher Untermauerung und mit wertvollen Hinweisen zu Kommunikation und Führung vor. Der Zusammenhang zwischen Innovation und Controlling war Thema von Professor Dieter Spath, Leiter des Fraunhofer Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO). Er zeigte eindrucksvoll, wo die Reise technisch hingehen kann, wenn Ingenieur und Controller Hand in Hand arbeiten. Herr Linse, hier gemeinsam mit Siegfried Gänßlen, CEO Hansgrohe AG und Vorstandsvorsitzender des ICV, gründete 2005 den ICV-Arbeitskreis Heilbronn-Künzelsau und übergab ihn, wie geplant, 2015 nach 20 Tagungen an seinen damaligen Stellvertreter, Fritz Häussermann. 2007 wurde er von den anderen Arbeitskreisleitern zum stellvertretenden Delegierten Deutschland Süd (Baden-Württemberg/Bayern) , 2010 …

VW oder Porsche, wer übernimmt wen?

Stuttgart macht wieder Schlagzeilen: Der Arbeitsvertrag von LBBW-Chef Jaschinski wird nicht verlängert, Porsche-Chef Wiedeking wird von Ferdinand Piech demontiert und sucht sein Heil in Katar, bei der Kfw und neuerdings (anscheinend) beim DAIMLER. Der hat allerdings andere Probleme. Einige haben sich schon übernommen, anderen steht es noch bevor. Dabei wollten sie eigentlich andere übernehmen. Früher hätte man gesagt: Hochmut kommt vor dem Fall, heute sieht man das pragmatisch: Die “Kleinen” haben sich verzockt. Allerdings ist das kein rein schwäbisches Problem, im Fränkischen ließ auch der Pelzmantel von Maria-Elisabeth Schaeffler die Stimmung kippen. Am Ende des Tages wird wohl Continental die INA-Schaeffler Gruppe übernehmen. Sicherlich, auf unser Mitleid sind die Herrschaften nicht angewiesen, sie werden ausgesorgt haben, bzw. werden in absehbarer Zeit an anderer Stelle wieder gebraucht. Wie konnte das passieren, vor allem mit dieser Dynamik? Wir nennen keine Details, man liest allerdings viel. Häufig  paaren sich Selbstüberschätzung und Realitätsverlust an der Spitze. Der “Gesunde Menschenverstand” wird überlistet, interne Kritik wird unterbunden, Konflikte werden unterdrückt. Solange es eben geht. Der “Blinde Fleck” spielt uns einen Streich, …

Was ist mit dem 2-Liter-Auto?

CO 2 hin oder her, wir beurteilen die Effizienz („Die Dinge richtig tun“) eines Autos nach seinem Verbrauch. Und der hängt von vielen Faktoren ab: Gewicht, Aerodynamik, Größe, Motorleistung, Art des Antriebs etc., Einsatzzweck und nicht zuletzt vom Fahrer. Was halten Sie von der Forderung: In Zukunft kein Auto mit mehr als 2 Liter? Verbrauch oder was? Nein, das ist auf absehbare Zeit unter Berücksichtigung der Sicherheitsstandards nicht zu leisten. Was dann? Größe, genauer gesagt Hubraumgröße. 2.000 ccm, als Obergrenze, und das geht dann vermutlich mit den zunächst vorgesehenen 140-160 g/km CO 2-Ausstoß auf. Schauen wir uns an, was ein moderner 2-Liter-Motor mit nur 4 Zylindern, Direkteinspritzung und (Bi-) Turbo-Aufladung schon heute zustande bringt: als Benziner mit ca. 270 PS und 350 Nm Drehmoment (VW bzw. Audi) als Diesel mit ca. 200 PS und 450 Nm Drehmoment (Mercedes bzw. BMW) Das sind Werte, für die wir noch bis vor Kurzem 8- oder zumindest 6-Zylinder-Motoren mit 2.500 bis 4.000 ccm Hubraum brauchten. Die brauchen wir jetzt nicht mehr! Wer baut eigentlich diese großen Motoren? Amerikaner, nein, …

Teamentwicklung

Wir unterstützen derzeit eine international tätige Spedition bei der Entwicklung von Teams an mehreren Standorten. Das Ziel ist hierbei, die Zusammenarbeit innerhalb der Teams und an den Schnittstellen zu anderen Teams / Funktionen zu verbessern, die Selbstständigkeit der Teams zu fördern, und dadurch die Führung zu entlasten. Ausgehend von Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortung sowie Selbstverständnis und Rollen der einzelnen Mitarbeiter führen wir gruppendynamische Übungen mit Video-Analysen bzgl. des Kommunikationsverhaltens mit teilweise überaschenden Ergebnissen, manchmal bis an die Schmerzgrenze, und umfassendem Lerntransfer durch. Wir helfen bei der Lösung aufgedeckter oder verdeckter Konflikte. Das Feedback der Teilnehmer und Führungskräfte gibt uns auch in Bezug auf unsere Methoden und persönliche Umsetzungsbegleitung recht. Elemente der effizienten Arbeitsorganisation und des optimierten Zeit-, Selbst- und Stressmanagments runden unsere Unterstützung ab.